willkommen
Inklusion / Heterogenität in der Schule, speziell im Sportunterricht
Übersicht

Übersicht über die Themenbereiche zur Inklusion/Heterogenität

"Behinderung" - "Integration" - "Inklusion" -  "Heterogenität" - eine Begriffsklärung (16.12.2013)

Was bedeutet “Inklusion” im Unterschied zur “Integration”, was “Heterogenität”? Wer von “Inklusion” spricht, denkt in der Regel an “behinderte” Menschen. Wie wichtig es ist, die Begriffe zu klären, zeigt schon die Problematik der (unreflektierten) Anwendung dieses Begriffs “behindert”:
Der Begriff "behindert" legt eine Klammer um Menschen mit unterschiedlichsten Merkmalen, die dann letztlich durch Integration oder Inklusion wieder - mehr oder weniger mühselig - gelöst werden soll. Im pädagogischen Bereich ist der Begriff "behindert" wenig sinnvoll. Welche übereinstimmenden pädagogischen Konsequenzen sind in Schule oder Sportunterricht beispielsweise bei einem Kind, das nicht hören kann, und einem Kind im Rollstuhl zu ziehen?
Die Kennzeichnung eines Menschen als "behindert" muss die Frage nach sich ziehen: "behindert in Bezug auf was?" Behinderung ist somit als konkreter und dynamischer Begriff zu interpretieren. >> mehr

Thesen zum gemeinsamen Sportunterricht von behinderten und nichtbehinderten Schülern - Probleme und Folgerungen  (8.4.2014)

Wesentliche Grundlagen für den gemeinsamen Unterricht sind

    - die persönliche Einstellung der Lehrperson - sie muss den gemeinsamen Unterricht wollen, damit er gelingen kann
    - die Orientierung an einem didaktischen Konzept, an dem die unterrichtlichen Entscheidungen zu prüfen sind
    sowie
    - methodische und organisatorische Kenntnisse aus dem Bereich der Behindertenpädagogik, für den Sportunterricht speziell aus dem Bereich des Behindertensports.
    >> mehr

Prüfkriterien für gemeinsamen Sportunterricht (16.12.2013)

Das geht nicht, sagt die Sportlehrerin, die einen blinden Schüler in ihren Sportunterricht integrieren soll, ich bin doch keine Behindertensportlehrerin. Das ist ganz einfach, sagt der Sportlehrer, der einen blinden Schüler in seinen Sportunterricht integrieren soll, ich sage einem sehenden Schüler, er soll den Blinden führen, und schon ist das Problem gelöst. Oft sind es die leichten Möglichkeiten, die dazu (ver)führen können, schnell ja zur Inklusion zu sagen. So einfach die Lösung zu sein scheint, so sicher ist es doch gleichsam eine “Falle”, in die der Sportlehrer “blind” hineingetappt ist.
Scheinbar einfache Lösungen, von mir als “erstbeste Lösungen" bezeichnet, sind verlockend, weil sie den gemeinsamen Sportunterricht von Kindern mit unterschiedlichen Voraussetzungen ohne allzu viele Probleme zu ermöglichen scheinen. Häufig schaden sie jedoch in inklusiven Gruppen mehr, als sie Nutzen bringen. Daher ist ein besonderes Augenmerk auf Prüfkriterien für gemeinsamen Unterricht, hier speziell Sportunterricht, zu richten. >> mehr

Planung und Durchführung des gemeinsamen Sportunterrichts  (16.12.2013)

Die Planung des gemeinsamen Sportunterrichts des hier vorgestellten Konzepts geht von der “Wahrnehmungs- und Bewegungsanalyse“ aus, berücksichtigt die aktuellen Richtlinien und berücksichtigt bei der Kompetenzerweiterung die besonderen Bedürfnisse der beteiligten Kinder. Beispielsweise ist die Erweiterung der “Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz“ im Sportunterricht für alle Schüler bedeutsam, für blinde Kinder sind jedoch besondere Akzentsetzungen nötig. >> mehr

Weitere Informationen (23.7.2016)

Verwendete Literatur, weiterführende Literatur sowie nützliche Internetadressen

Dr. Bettina Wurzel
Erstellt: 16.12.2013
Bearbeitet: 23.7.2016

  Haftungsausschluss Impressum Kontakt